
Großer Warnstreiktag in NRW: Schulen, Unikliniken, Verkehr
n-tv
Kurz vor der dritten Tarifrunde des öffentlichen Dienstes der Länder wollen die Gewerkschaften den Druck erhöhen. Ein NRW-weiter Warnstreik ist geplant. Wer ist betroffen?
Kurz vor der dritten Tarifrunde des öffentlichen Dienstes der Länder wollen die Gewerkschaften den Druck erhöhen. Ein NRW-weiter Warnstreik ist geplant. Wer ist betroffen?
Düsseldorf (dpa/lnw) - Zu Warnstreiks in Schulen, Unikliniken und weiten Teilen der Landesverwaltungen haben für diesen Dienstag (10. Februar) mehrere Gewerkschaften aufgerufen. Fünf lange Tunnel werden zeitweise gesperrt, weil sich auch Mitarbeiter im Kontrollraum des Landesbetriebes Straßen.NRW an den Aktionen beteiligen wollen.
Neben Schulen und Hochschulen sind auch die sechs Unikliniken in Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf, Essen und Münster betroffen. In Aachen, Köln und Essen hatte es bereits am Montag Warnstreiks an den Unikliniken gegeben.
Die Gewerkschaften wollen mit einem großen Warnstreiktag in NRW den Druck im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder weiter erhöhen. Am Mittwoch (11. Februar) beginnt die dritte Verhandlungsrunde in Potsdam.
Auf einer Kundgebung vor dem NRW-Landtag in Düsseldorf werden Verdi-Chef Frank Werneke und der Chef des dbb Beamtenbund und Tarifunion, Volker Geyer, als Redner erwartet. Die Gewerkschaften fordern für Tarifbeschäftigte der Länder sieben Prozent mehr Einkommen – mindestens aber 300 Euro mehr.













