
Gewaltorgie gegen Mannheimer Wirt: Urteil verkündet
n-tv
Es war eine grausame Tat: Ein Mann tritt und schlägt einen anderen fast zu Tode. Die Staatsanwaltschaft will den 34-Jährigen elf Jahre hinter Gittern sehen. Das Landgericht Mannheim spricht das Urteil.
Mannheim (dpa/lsw) - Mit rund 200 Schlägen und Tritten soll ein Mann seinen Widersacher malträtiert haben - das Landgericht Mannheim verkündet heute sein Urteil für den 34-Jährigen. Nach dem Willen der Staatsanwaltschaft soll er eine Freiheitsstrafe von elf Jahren wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung erhalten. Der Verteidiger hielt hingegen eine höchstens sechsjährige Freiheitsstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung für angemessen. Außerdem schlug er vor, seinen Mandanten in einer Entziehungsanstalt unterzubringen.
Der Angeklagte soll Anfang Juni 2021 in einem bereits geschlossenen Mannheimer Café möglicherweise wegen einer Geldforderung in Streit mit dem Wirt geraten sein. Dabei soll er den 43-Jährigen mit einem Tritt gegen den Kopf zu Fall gebracht haben. Anschließend hat er laut Anklage den wehrlos am Boden Liegenden mit bedingtem Tötungsvorsatz weiter misshandelt. Er filmte laut Anklage das Leiden seines Opfers.
Der von dem Angeklagten herbeigerufene Bruder verständigte den Notarzt. Der schwer verletzte Mann konnte durch einen intensivmedizinischen Eingriff gerettet werden. Der aus Deutschland geflohene Rumäne war Mitte Juni 2021 in der Schweiz festgenommen worden.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












