
Genetische Infos aus Luftfilter: Was uns Umwelt-DNA verrät
n-tv
Die hessischen Luftmessstationen dienen normalerweise der Kontrolle der Luftqualität. Ihre Filter können aber auch für Biologen interessant sein.
Wiesbaden (dpa/lhe) - Es ist ein riesiger Datenschatz, der Wissenschaftlern wichtige Erkenntnisse bringen kann: Umwelt-DNA. Das sind genetische Spuren, die Organismen etwa über Hautzellen oder Sporen an ihre Umgebung abgeben. Am Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) läuft derzeit ein Pilotprojekt zur Untersuchung dieser winzigen Erbgutschnipsel.
Die HLNUG-Experten verschiedener Fachrichtungen haben analysiert, ob das Sammeln von eDNA (environmental DNA/Umwelt-DNA) über die Filter von Luftmessstationen funktioniert. Diese dienen normalerweise dazu, den Feinstaub in der Luft zu sammeln und damit die Luftqualität zu beurteilen.
Projektkoordinator Simon Thorn zieht eine erste positive Bilanz. Es habe sich gezeigt, dass die gewählte Methode grundsätzlich dazu geeignet ist, DNA aus der Umwelt zu sammeln und zu analysieren. So passe beispielsweise die Lagerung der Filter, sagt der Biologe.

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