
Erste Hausärzte wollen nicht mehr impfen
RTL
Erste Hausärzte melden sich wieder vom Impfsystem ab. Zu groß ist der Run auf die Praxis. Durch die Terminvergabe ist sogar die tägliche Versorgung in Gefahr.
Es klingt ja zunächst toll: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Impfpriorisierung zum 7. Juni für alle aufheben. Doch das bedeutet im Umkehrschluss einen noch größeren Run auf Impftermine. Und die Hausärzte ächzen schon jetzt. Einige melden sich inzwischen sogar schon wieder vom Impfsystem ab, so Oliver Funken, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Nordrhein. +++ Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de +++ Das Telefon klingelt permanent, das E-Mail-Postfach läuft voll: Anfragen nach Impfstoff und eine "extrem aggressive Stimmung" stellen zahlreiche Praxen daher zurzeit vor große Probleme. Im Augenblick liefen die Telefone in den Praxen heiß, so dass diese zunehmend Schwierigkeiten bei der Regelversorgung hätten, sagte Oliver Funken, Vorsitzende des Hausärzteverbandes Nordrhein der "Rheinischen Post". "Wir haben inzwischen eine gefährliche Entwicklung: Zahlreiche Hausarztpraxen melden sich vom Impfsystem wieder ab", sagte der Mediziner weiter. Es gehe dabei auch um das Wohl der Beschäftigten und um den Fortbestand der Praxis. Es könne nicht sein, dass die Mitarbeiter angesichts der chaotischen Situation in die innere Kündigung gingen, weil sie mit diesem Massenansturm nicht klarkämen, warnte er.
Schockierende Funksprüche, ein verzweifelter Lotse – und Sekunden später kommt es zur Katastrophe. Bei der Kollision einer Passagiermaschine von Air Canada mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind auf dem Flughafen LaGuardia in New York der Pilot und der Copilot ums Leben gekommen, 41 Menschen wurden verletzt. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs und Videoaufnahmen des Zusammenstoßes sind jetzt öffentlich geworden.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.











