
Eitans erste Worte nach dem Koma: "Wo bin ich? Wo sind meine Eltern?"
RTL
« Wo bin ich? Wo sind meine Eltern? » – mit diesen herzzerreißenden Worten soll Eitan (5) die Augen aufgeschlagen haben - seine Tante war bei ihm.
"Wo bin ich? Wo sind meine Eltern?" – mit diesen herzzerreißenden Worten soll Eitan (5) die Augen aufgeschlagen haben, als er nach der Seilbahn-Katastrophe westlich des Lago Maggiore in Norditalien aus dem Koma erwachte. Laut "La Stampa" sei seine Tante Aya B. bei ihm gewesen, als er auf der dritten Etage des Regina-Margherita-Krankenhauses in Turin das Bewusstsein wiedererlangte. Der Fünfjährige aus Israel habe sie gesehen und gesagt "Hallo Tante". Auch seine Großmutter sei bei ihm. Die Ärzte bewerten Eitans Zustand weiter als kritisch. Der Kleine müsse noch auf der Intensivstation bleiben, da er wegen seiner Verletzungen noch nicht essen könne. Nach dem Aufwachen klagte er dem Bericht zufolge über Halsschmerzen – eine Folge des Beatmungsschlauchs in seinem Hals. Noch weiß der tapfere Junge offenbar nicht, dass seine Eltern und sein kleinerer Bruder tot sind. Sie starben zusammen mit Eitans Ur-Großeltern und neun anderen Personen am 23. Mai, als das Seil der Bahn auf dem Weg von Stresa hinauf zum Monte Mottarone kurz vor der Ankunft an der Bergstation riss. Die Insassen in Kabine drei stürzten mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h ab, die Gondel krachte auf den Boden, überschlug sich mehrere Male, nur Eitan überlebte durch die Liebe seiner Eltern. Ihm die unerträgliche Situation beizubringen sei "ein langer und heikler Weg", sagten Psychologen laut "La Stampa". Er frage ab und zu nach seinen Eltern, doch das Risiko eines Traumas sei groß. "Es ist jetzt erstmal wichtig, dass der kleine Junge bekannte Gesichter um sich hat", sagt die Psychologin Marina B. laut "Lastampa.it". Im Moment werde ihm erklärt, dass er im Krankenhaus sei und mehrere Tage geschlafen habe. Die Ärzte seien trotz seiner schweren Verletzungen zuversichtlich, dass er die Intensivstation bald verlassen könne. Eitans Familie wurde am Donnerstag in Aviel im Norden Israels beigesetzt.
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