
Uwe Kolbe: „Das Alter der Elbe“ – Im Flussbett der Erinnerung
Frankfurter Rundschau
„Was gibt’s, was nicht Stalin / und Hitler, Wehrmacht, SS taten vor dem, / der heute da brandschatzt und mordet?“ – Uwe Kolbes „Das Alter der Elbe“.
Herkunft ist Mysterium. Uwe Kolbe ruft einen Lebenskontext im Großraum Elbe auf. Jedes Gedicht ein Neubeginn in abgestufter Dreieinigkeit von Landschaft, Geschichte, Biografie. Für den 1957 geborenen Dichter gibt es keine Grenze zwischen den Zeiten, allenfalls geografische Entfernung. Auch das Heimatliche bleibt strömend, letztlich eine Utopie. Alles fließt, fährt, flaniert, ist Unruhe und Bewegung im Band „Das Alter der Elbe“. Gedichte von unterwegs in sechs Zyklen. Paul Celan als Vorsatz: „Lies nicht mehr – schau! / Schau nicht mehr – geh!“
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