
DFB-Überfliegerinnen dominieren die WM-Qualifikation
n-tv
Nur die Gruppenersten qualifizieren sich direkt für die Fußball-Weltmeisterschaft 2027: Für die DFB-Frauen ist damit verlieren quasi verboten. Und das nimmt sich das Team von Bundestrainer Christian Wück sehr zu Herzen. Der Auswärtssieg in Norwegen ist völlig ungefährdet.
Nur die Gruppenersten qualifizieren sich direkt für die Fußball-Weltmeisterschaft 2027: Für die DFB-Frauen ist damit verlieren quasi verboten. Und das nimmt sich das Team von Bundestrainer Christian Wück sehr zu Herzen. Der Auswärtssieg in Norwegen ist völlig ungefährdet.
Schöne Tore, starke Paraden: Die deutschen Fußballerinnen haben ihren ersten Härtetest auf dem Weg zum WM-Ticket mit Bravour bestanden. Den Klassiker auf Kunstrasen in Norwegen gewann das spielfreudige Team von Bundestrainer Christian Wück verdient mit 4:0 (3:0) und machte mit sechs Punkten einen großen Schritt Richtung Endrunde 2027 in Brasilien.
"Wir haben von Anfang an alles reingeschmissen, in jeden Zweikampf und zu den richtigen Zeitpunkten die Tore gemacht", sagte Torschützin Carlotta Wamser am ZDF-Mikrofon: "Es ist immer schön, wenn wir viele Leute haben, die treffen."
Elisa Senß (18.), Carlotta Wamser (45.+1), Vivien Endemann (45.+3) und Jule Brand (58.) festigten mit ihren Toren in Stavanger die Tabellenführung in der Qualifikations-Gruppe A4. Für ein Direkt-Ticket ist der Gruppensieg nötig, weiter geht es mit einem Doppelpack gegen das punktlose Österreich am 14./18. April in Nürnberg und Ried.
Vier Tage nach dem 5:0 gegen Slowenien veränderte Wück seine Startelf auf drei Positionen: Nicole Anyomi übernahm als Sturmspitze für Shekiera Martinez, in der Abwehr verdrängte Janina Minge ihre Wolfsburger Vereinskollegin Camilla Küver, im offensiven Mittelfeld baute Wück um: Die gegen Slowenien starke Linda Dallmann hatte zunächst das Nachsehen, Wamser kam für die rechte Seite, Brand rückte in die Mitte.

Für beide Bundesliga-Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und der 1. FC Köln liefern sich ein umkämpftes Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Punkte, treffen aber nur jeweils einmal das Tor. Für die Hanseaten übernimmt das Fabio Vieira sehenswert, anschließend antwortet Said El Mala mit Wucht.












