
Deutlich mehr Betriebsgründungen im Norden
n-tv
Kiel (dpa/lno) - Im ersten Quartal dieses Jahres sind in Schleswig-Holstein 1174 Betriebe gegründet worden. Das sind 20 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2020. Wie das Statistikamt Nord am Mittwoch berichtete, wurde damit der höchste Quartalswert seit dem ersten Vierteljahr 2012 erreicht. "Mitursächlich für den Anstieg dürften Nachholeffekte sein, nachdem die durch die Corona-Pandemie verursachten Einschränkungen langsam an Bedeutung verlieren", schrieb das Statistikamt. Zugleich sei die Zahl der Betriebsaufgaben um 16 Prozent auf 936 gestiegen.
Pro 1000 Einwohner gab es in Schleswig-Holstein im ersten Quartal 0,4 Betriebsgründungen. Die Quoten lagen dabei zwischen 0,2 in der kreisfreien Stadt Flensburg und 0,7 im Kreis Nordfriesland. © dpa-infocom, dpa:210602-99-831517/2
Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












