
Das befand sich in Epsteins geheimen Lagerräumen
n-tv
Jeffrey Epstein bezahlte offenbar Privatdetektive, um kompromittierendes Material in geheimen Lagerboxen vor der Polizei zu verstecken. Eine nun veröffentlichte Liste zeigt, was sich darin befand.
Jeffrey Epstein bezahlte offenbar Privatdetektive, um kompromittierendes Material in geheimen Lagerboxen vor der Polizei zu verstecken. Eine nun veröffentlichte Liste zeigt, was sich darin befand.
In den Ermittlungen rund um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein kommen immer mehr Einzelheiten ans Licht. Wie die britische Tageszeitung "Telegraph" berichtet, soll er etliche Dinge aus seinem Anwesen in Palm Beach in extra angemieteten Lagerräumen versteckt gehalten haben.
2005 führte die Polizei eine erste Razzia im Haus des US-Finanziers durch, nachdem gegen ihn Vorwürfe des Missbrauchs einer 14-Jährigen bekannt wurden. Aus den Recherchen des "Telegraph" geht hervor, dass er zuvor jedoch einen Insider-Tipp über die geplante Razzia bekommen habe.
In einem Interview mit dem US-Sender "NBC" sagte der damalige Polizeidetektiv von Palm Beach, Michael Reiter, das Haus sei vorher "aufgeräumt worden". Etwa seien sämtliche Computer mit den Aufnahmen von Epsteins Überwachungskameras verschwunden gewesen "und die Kabel hingen einfach so lose herum". Reiter bezeichnete die Vorgehensweise der Staats- und Bundesanwaltschaft im Fall Epstein als "das schlimmste Versagen des Strafrechtssystems" der heutigen Zeit. "So etwas habe ich noch nie erlebt."
Dem "Telegraph"-Bericht zufolge soll Epstein die Privatdetektei Riley Kiraly engagiert haben, um besagte Computer sowie CDs, Akten und weiteres Material aus seinen Immobilien in Palm Beach und New York City in mindestens sechs Lagerboxen an verschiedenen Standorten unterzubringen.













