
"Bombenzyklon" rollt auf die USA zu
n-tv
Vor gerade mal ein paar Tagen zog der letzte massive Wintersturm über weite Teile der USA. Jetzt warnen Meteorologen vor dem nächsten Wetterextrem. Südöstliche Bundesstaaten müssen sich auf eine Wiederholung der Ereignisse einstellen.
Vor gerade mal ein paar Tagen zog der letzte massive Wintersturm über weite Teile der USA. Jetzt warnen Meteorologen vor dem nächsten Wetterextrem. Südöstliche Bundesstaaten müssen sich auf eine Wiederholung der Ereignisse einstellen.
Während sich die US-Ostküste noch von einem tödlichen Wintereinbruch am vergangenen Wochenende erholt, bereiten sich mehrere Bundesstaaten im Südosten des Landes bereits auf einen weiteren schweren Sturm vor. Ein Tiefdruckgebiet vor der Küste soll sich nach Angaben des nationalen Wetterdienstes zu einem sogenannten Bombenzyklon entwickeln - einem explosiv erstarkenden Wintersturm. Erwartet werden kräftige Schneefälle, orkanartige Böen und stellenweise stark eingeschränkte Sicht.
Für ganz North und South Carolina sowie Teile von Georgia, Ost-Tennessee, Kentucky und Virginia wurde eine Wintersturmwarnung herausgegeben. In Küstenregionen von North Carolina rechnen Meteorologen nach US-Medienberichten mit Sturmfluten, gefährlich hohen Wellen und möglichen Schäden an Gebäuden. Lokal könnten Schneemengen fallen, die dort sonst in einem ganzen Jahr erreicht würden, hieß es.
Am Morgen (Ortszeit) gab es in North Carolina und den angrenzenden Bundesstaaten bereits erste starke Schneefälle. Die Behörden in den Bundesstaaten, wo die Menschen solche niedrigen Temperaturen nicht gewohnt sind, riefen die Bewohner auf, die Straßen zu meiden und Gebäude an der Küste zu schützen.
Hinter dem Sturm strömt zudem erneut arktische Kaltluft weit nach Süden. Bis Sonntagmorgen könnten Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sogar in Teilen Südfloridas auftreten - Werte, die dort laut Wetterdienst zuletzt Ende der 1980er Jahre gemessen wurden. Behörden warnen vor lebensgefährlichen Windchill-Temperaturen. Darunter versteht man die gefühlten Temperaturen, die oft deutlich unter den gemessenen Werten liegen, weil starker Wind die Wärme von der Haut abführt. Das Kälteempfinden sinkt dadurch, während gleichzeitig Unterkühlungen und Erfrierungen schneller auftreten.













