
Bisher ein Dutzend Badetote in Berlin
n-tv
Rund ein Dutzend Badetote in Berlin zählt die DLRG-Statistik für dieses Jahr bereits. Die Gründe für Badeunfälle können ganz verschieden sein. Leichtsinn spielt eine Rolle - und auch Alkohol.
Berlin (dpa/bb) - Selbstüberschätzung und fehlendes Risikobewusstsein sind nach den Erfahrungen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) häufig mitverantwortlich für Badeunfälle. Das gilt insbesondere beim Baden an Flüssen und Seen, sagte der Sprecher der DLRG Berlin, Michael Neiße, der Deutschen Presse-Agentur.
In Berlin gebe es keinen einzelnen Fluss oder See, bei dem das Risiko für Badende besonders hoch einzuschätzen sei. Auch vergleichsweise tiefe Seen wie der Schlachtensee im Berliner Südwesten seien nicht unbedingt gefährlicher als andere, sagte Neiße. "Ob Sie zwei Meter runtersinken oder zehn Meter, spielt für das Risiko zu ertrinken, keine Rolle."
Die Zahl der Badetoten in Berlin könnte in diesem Jahr wieder steigen: Laut der DLRG-Statistik waren es bisher schon elf - in 2024 insgesamt 16. Im vergangenen Jahr war der Trend in Berlin allerdings rückläufig. In 2023 waren es noch fünf Badetote mehr.
