
Fokus auf Fußball: Braunschweig verzichtet auf Derby-Aktion
n-tv
Ein Training vor tausenden Fans, um sich auf das Derby einzustimmen: Das gehört bei den Spielen von Hannover gegen Braunschweig mittlerweile dazu. Nur diesmal läuft es anders.
Ein Training vor tausenden Fans, um sich auf das Derby einzustimmen: Das gehört bei den Spielen von Hannover gegen Braunschweig mittlerweile dazu. Nur diesmal läuft es anders.
Braunschweig (dpa/lni) - Einschwören auf das Derby. Mehrere tausend Fans beim letzten Training: Diese Motivationshilfe hat sich in den vergangenen Jahren vor den brisanten Zweitliga-Duellen zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig bei beiden Clubs etabliert. Vor dem Duell am Freitagabend in Hannover (18.30 Uhr/Sky) wollen die Braunschweiger aber genau darauf verzichten. Nach nur einer Woche im Amt will der neue Trainer Lars Kornetka keine Minute Trainingszeit opfern.
"Wir müssen bestmöglich präpariert sein für dieses Spiel", sagte Kornetka bei seiner Pressekonferenz am Mittwoch. Da wolle er "die Trainingseinheiten, die wir gerade haben, mit Sorgfalt behandeln. Wir wollen uns auf den sportlichen Bereich auf dem Platz konzentrieren."
Noch vor dem Hinspiel im Oktober in Braunschweig hatte es nicht nur ein öffentliches Abschlusstraining gegeben. Sondern auch ein Treffen mit den organisierten Eintracht-Fans, die den Spielern nach Angaben des damaligen Trainers Heiner Backhaus die Stadt- und Derby-Geschichte nähergebracht hätten. Später räumte der mittlerweile freigestellte Coach ein, dass auch der große öffentliche Druck bei diesem Spiel ein Grund dafür gewesen sei, dass Braunschweigs Stürmer Erencan Yardimci schon nach 20 Minuten die Rote Karte sah, weil er seinen Hannoveraner Gegenspieler gewürgt hatte.
Backhaus' Nachfolger Kornetka geht die Dinge sachlicher an. "Die Realität ist: Es geht für uns um wichtige Punkte in jedem Spiel. Es ist noch ein Stückchen Weg zu gehen." Der Abstiegskampf stehe für den Tabellen-13. im Vordergrund.













