
Berlin: Zehntausende fordern mehr Rechte für Frauen
n-tv
Die Veranstaltungen zum Frauentag haben in Berlin großen Zuspruch: Mehrere zehntausend Menschen demonstrieren für Gleichberechtigung und prangern Benachteiligung und Gewalt gegen Frauen an.
Die Veranstaltungen zum Frauentag haben in Berlin großen Zuspruch: Mehrere zehntausend Menschen demonstrieren für Gleichberechtigung und prangern Benachteiligung und Gewalt gegen Frauen an.
Berlin (dpa/bb) - Mehrere zehntausend Menschen haben am Internationalen Frauentag in Berlin für die Gleichberechtigung von Frauen demonstriert. Allein zu der größten von zahlreichen Kundgebungen und Demonstrationen kamen nach Angaben der Berliner Polizei rund 27.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Veranstalter sprachen von 30.000 Menschen - in jedem Fall kamen deutlich mehr als die 10.000 Menschen, die zunächst erwartet worden waren.
Zu der Demo für Frauenrechte hatte ein breites Bündnis aus Gewerkschaften wie Verdi und GEW sowie verschiedenen Verbänden und Initiativen aufgerufen. Frauenzentren hatten sich ebenso angeschlossen wie die "Omas for Future".
Bereits am späten Vormittag wurde es eng bei der Auftaktkundgebung unter dem Motto "feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich" auf dem Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg.
"Gleichberechtigung ist keine Raketenwissenschaft", war auf einem Plakat zu lesen, "Mann tötet nicht aus Liebe" auf einem anderen. Rednerinnen kritisierten, dass Gewalt gegen Frauen in Deutschland zum Alltag gehöre, wandten sich gegen Benachteiligung von Frauen am Arbeitsplatz und gegen eine mögliche Wehrpflicht für Frauen.













