
Anschläge in Kiel auf Wahlkreisbüros von Ampelpolitikern
n-tv
Kiel (dpa/lno) - Bei Anschlägen auf Wahlkreisbüros von Kieler Bundestagsabgeordneten sind Scheiben beschädigt und mit Farbe besprüht worden. Betroffen sind die Büros der Ampel-Politiker Mathias Stein (SPD), Max Mordhorst (FDP) und Luise Amtsberg (Grüne), wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zuvor hatten der NDR und die "Kieler Nachrichten" berichtet. Der Staatsschutz leitete Ermittlungen ein, weil es Hinweise auf einen politischen Hintergrund gibt.
Die Taten ereigneten sich in der Nacht zum Dienstag und am Vormittag. Konkrete Hinweise auf den oder die Täter gebe es bisher nicht, sagte ein Polizeisprecher. Im Internet findet sich ein Bekenntnis aus dem Antifa-Spektrum zu den Anschlägen, verbunden mit harscher Kritik an Verschärfungen der EU-Asylpolitik.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












