
Annalena Baerbock: Kohleausstieg "hat absolute Priorität"
RTL
Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) macht das Vorziehen des Ausstiegs aus der Kohleverstromung auf 2030 zur Bedingung.
Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) macht das Vorziehen des Ausstiegs aus der Kohleverstromung auf 2030 zur Bedingung für eine Koalitionsbeteiligung. In der Townhall-Sendung "Am Tisch mit Annalena Baerbock: Zuschauer fragen - Die Kanzlerkandidatin antwortet" bei RTL sagte sie: "Das hat absolute Priorität." Und: "Es ist für mich einer der zentralen Faktoren. Wenn wir nicht auf den 1,5-Grad-Pfad von Paris kommen, dann macht es keinen Sinn für Grüne reinzugehen." In der von Peter Kloeppel moderierten Wahlsendung stellte die Parteivorsitzende der Grünen klar: "Schnellstmöglich können wir aus der Kohle aussteigen, weil wir die Alternativen haben." Mit Blick auf soziale Ungerechtigkeit sagt Annalena Baerbock: "Ich sage klar, wir müssen die Hartz-4-Regelsätze aufstocken." Außerdem schlägt sie vor, eine Kindersicherung einzuführen, statt pauschale Kinderfreibeträge zu zahlen. Um das zu finanzieren, solle die "Vermögenssteuer wieder eingeführt werden" und der Spitzensteuersatz für Spitzenverdiener "leicht angehoben werden". Würde der Kanzler oder die Kanzlerin direkt gewählt, würden sich laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv nur noch 15% für die Grünen-Vorsitzende entscheiden. Auf ihren Wahlkampf angesprochen, räumte die Kanzlerkandidatin ein, Fehler begangen zu haben. "Gerade mit Blick auf das Buch: Rückblickend muss ich sagen: 'Musste jetzt auch noch ein Buch geschrieben werden?'"
Schockierende Funksprüche, ein verzweifelter Lotse – und Sekunden später kommt es zur Katastrophe. Bei der Kollision einer Passagiermaschine von Air Canada mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind auf dem Flughafen LaGuardia in New York der Pilot und der Copilot ums Leben gekommen, 41 Menschen wurden verletzt. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs und Videoaufnahmen des Zusammenstoßes sind jetzt öffentlich geworden.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.











