
„Meine Botschaft ist, dass die Alliierten mehr liefern müssen“
Die Welt
Nato-Chef Jens Stoltenberg hat sich im WELT-Talk erneut für mehr Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen. Gleichzeitig äußerte er aber auch Verständnis für die abwartende Haltung von Kanzler Scholz. Manchmal brauche es auch etwas Zeit, um vertraulich mit den Alliierten zu beraten.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Bereitschaft verschiedener Nato-Staaten begrüßt, möglichst bald Kampfpanzer in die Ukraine zu liefern. Im „WELT-Talk“ des TV-Senders WELT sagte der 63-Jährige: „Meine Botschaft ist, dass die Alliierten mehr liefern müssen, schwereres Gerät liefern müssen. Ausrüstung, Kampfsysteme für die Ukraine. Das ist absolut dringend notwendig. Und ich begrüße sämtliche Ankündigungen rund um die Kampfpanzer seitens der Alliierten.“
In der Debatte über eine Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine betonte Stoltenberg aber auch die Einheit in der Nato. Trotz der unterschiedlichen Positionen zu Kampfpanzern sehe er keine Gefahr der Spaltung des Bündnisses. Im Gegenteil, es gebe insgesamt seit Kriegsausbruch ein „noch nie vorher dagewesenes Level an Einheit“.

Wegen Glatteisgefahr bleiben Schulen in NRW geschlossen – Bahnchefin verteidigt ihr Krisenmanagement
Aufgrund von Glätte bleiben alle Schulen in NRW am Montag geschlossen. Der teils ausgesetzte Fernverkehr der Bahn in Norddeutschland ist auf allen Hauptstrecken wieder angelaufen. Konzernchefin Evelyn Palla verteidigt die Zugausfälle: Sicherheit gehe vor. Mehr im Liveticker.












