
„Anomale Freisetzung von Kohlenstoff“ im Amazonas alarmiert Forschende
Frankfurter Rundschau
Der Amazonas hat erstmals mehr CO₂ ausgestoßen als aufgenommen. Forschende entdeckten die überraschende Ursache – und sie hat nichts mit Waldbränden zu tun.
Jena – Eine beunruhigende Entwicklung zeichnet sich im Amazonasgebiet ab: 2023 setzte der größte Regenwald Südamerikas erstmals netto zwischen 10 und 170 Millionen Tonnen Kohlenstoff frei, statt wie gewohnt als CO₂-Speicher zu fungieren. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie unter Leitung von Dr. Santiago Botia haben die Ursachen analysiert. Die Studie im Fachjournal AGU Advances zeigt: Die Temperaturen lagen 1,5 Grad Celsius über dem Vergleichszeitraum 1991 bis 2020, besonders der Herbst war extrem trocken.
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