Zwanzig Jahre Selbstbetrug
Süddeutsche Zeitung
Am Ende des Krieges in Afghanistan erinnert bedrückend viel an seinen Anfang und das Land droht zum neuen Sehnsuchtsort der Islamisten zu werden. Noch ist Zeit, das zu verhindern.
Am Ende dieses zwanzigjährigen Krieges erinnert bedrückend viel an seinen Anfang. Die Menschen in Afghanistan werden wieder unterdrückt, Demonstrationen mit vorgehaltener Waffe aufgelöst. Die wenigen Journalistinnen und Journalisten, die sich noch trauen, darüber zu berichten, werden gefoltert. Fotos zeigen die Abdrücke von Kabeln und Peitschen. So viel zu der Hoffnung, die Taliban von heute könnten vielleicht ganz andere sein.
Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











