
Welche Lücke?
Süddeutsche Zeitung
Jürgen Habermas’ Rang als öffentlicher Intellektueller war überragend. Wer folgt ihm? Die gute Nachricht ist: An klugen und wortmächtigen Denkerinnen und Denkern besteht auch nach seinem Tod kein Mangel.
Es ist eine beliebte, erprobt würdevoll-feierliche Formulierung am Ende von Nachrufen und Erinnerungen, dass der oder die Verstorbene eine „große Lücke“ hinterlasse. Man begegnete diesem Gedanken nach dem Tod von Jürgen Habermas am vergangenen Samstag in Texten und Gesprächen viele Male. Natürlich.
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