
Wo der Warnstreik den Nahverkehr ausbremst und wie schlimm
n-tv
Im Tarifkonflikt legt die Gewerkschaft Verdi den ÖPNV in mehr als einem Dutzend Städten weitgehend oder teilweise lahm. Ein Überblick über die Pläne und ihre Folgen.
Im Tarifkonflikt legt die Gewerkschaft Verdi den ÖPNV in mehr als einem Dutzend Städten weitgehend oder teilweise lahm. Ein Überblick über die Pläne und ihre Folgen.
München (dpa/lby) - Seit den frühen Morgenstunden macht Verdi mit Warnstreiks im Nahverkehr Druck in den laufenden Tarifverhandlungen. In den meisten Städten gibt es deutliche Auswirkungen, doch nicht alles kommt zum Stillstand. Ein Überblick.
In 13 bayerischen Städten haben die jeweils zweitägigen Warnstreiks laut Verdi begonnen, also von Betriebsbeginn am Freitagmorgen bis Betriebsende in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Auch in zahlreichen weiteren anderen deutschen Städten wird gestreikt.
In Bayern sind die fünf größten Städte München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt betroffen; zudem Fürth, Bamberg, Passau, Landshut, Schwabach, Bayreuth, Schweinfurt und Dachau. Weitere könnten hinzukommen. Auch in anderen Teilen Deutschlands wird gestreikt.
S-Bahnen sowie Regionalzüge und -busse sind vom Streik nicht betroffen. U-Bahnen und Trams fuhren zu Betriebsstart nicht, in München konnten im Laufe des Morgens aber zumindest ein kleiner Teil des U-Bahn-Netzes zwischen Sendlinger Tor und Münchner Freiheit in Betrieb genommen werden, zudem einzelne Trambahnen. Bei Bussen gibt es sehr unterschiedliche Situationen, während in München am Morgen laut Verkehrsgesellschaft MVG etwa die Hälfte der Busse im Einsatz war, blieben in Augsburg die Busse der avg im Depot - dort fahren nur vereinzelt private Busse und Linien des Verkehrsverbunds avv. In Ingolstadt wurde dagegen mit vergleichsweise geringen Auswirkungen gerechnet.













