Wir verlieren ihn
Süddeutsche Zeitung
Josef H. Reichholf zeigt, wie sich der reiche Norden selbst belügt, wenn die Zerstörung der Regenwälder zur Sprache kommt. Einschließlich der deutschen Grünen.
Die tropischen Regenwälder: Man kann diese Wörter heute kaum mehr ohne Schmerz aussprechen. Denn in der globalen Katastrophe, die die kapitalistische Menschheit angezettelt hat, scheint ihre rapid voranschreitende Vernichtung der verhängnisvollste, der unwiederbringlichste, der sinnloseste aller Verluste. Und während sich hoffen und glauben lässt, dass aus den Waldbränden in Kalifornien und Griechenland nach einiger Verzögerung wieder das erwachsen wird, was vorher da auch schon wuchs, steht zu befürchten, dass mit jedem in Amazonien niedergebrannten Baum uralte Schätze des Lebens dauerhaft dahin sind.

Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











