
Willkommen am Abgrund
Süddeutsche Zeitung
Die Berlinale erlebt die schlimmste Krise ihrer Geschichte. Nahost-Debatten, Aktionismus und auch die deutsche Kulturpolitik beschädigen das Festival massiv. Die Zukunft von Intendantin Tricia Tuttle ist völlig unklar. Rekonstruktion eines Totalschadens.
Für die Zukunft der Berlinale, die aktuell so düster aussieht wie noch nie, haben sich die Verantwortlichen am Donnerstag nun die bis dato dümmstmögliche Lösung ausgedacht: eine Hängepartie. Um kurz nach zehn Uhr am Donnerstagvormittag wurde im Auftrag von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ein Pressestatement verschickt. Es lautet: „Heute Morgen fand eine Aufsichtsratssitzung der KBB GmbH im Kanzleramt statt. Thema war die Berlinale. Die Gespräche über die Ausrichtung der Berlinale werden in den kommenden Tagen zwischen der Intendantin, Tricia Tuttle, und dem Aufsichtsratsgremium fortgesetzt.“

Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











