
Wer sich vor Eintracht Frankfurt fürchten muss
n-tv
Eintracht Frankfurt hat mit dem Europa-League-Triumph den Hauptpreis gewonnen: Trotz des elften Ranges in der Bundesliga zieht die SGE in die Champions League ein und landet bei der Auslosung sogar in Topf 1. Möglich ist deshalb auch ein Wiedersehen mit dem FC Barcelona.
Lange bevor die Frankfurter Eintracht durch Europa gestürmt ist, hat ausgerechnet die UEFA den Grundstein gelegt für den größten Tag in der Vereinsgeschichte der Hessen. Mit der Entscheidung, dem Gewinner der Europa League ab der Saison 2014/2015 einen festen Startplatz in der Gruppenphase der Champions League zu garantieren, sorgt der europäische Fußballverband für ein Kuriosum am Ende der Saison 2021/2022.
Mit der Eintracht aus Frankfurt, die über weite Teile der Bundesliga-Rückrunde nur noch physisch anwesend war, zieht der Tabellenelfte der abgelaufenen Saison in die Königsklasse ein. Erstmals spielen fünf deutsche Mannschaften in Europas Eliteliga. Noch nie war ein Champions-League-Teilnehmer in der eigenen Liga schlechter. Für die SGE kommt es nach dem Triumph von Sevilla sogar noch besser: Ungeachtet des Koeffizienten, der bei CL-Qualifikation über die Liga "nur" für Lostopf drei gereicht hätte, landet der Europa-League-Champion in Lostopf eins. Mit Chancen auf eine verhältnismäßig lösbare Gruppe.
Im Topf der Gesetzten für die Auslosung am 25. August landet neben Frankfurt auch der noch zu ermittelnde Champions-League-Sieger (FC Liverpool oder Real Madrid). Außerdem die Meister der sechs stärksten Verbände (Spanien, England, Italien, Deutschland, Frankreich, Portugal). Fest stehen bereits Real Madrid, der FC Bayern München, Paris St. Germain und der FC Porto. In England hat einen Spieltag vor Saisonende Manchester City beste Chancen auf den nationalen Titel, könnte aber noch vom FC Liverpool abgefangen werden. In Italien ist die Ausgangslage für den AC Mailand ähnlich, Stadtrivale Inter hat nur noch eine Außenseiterchance.

Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.












