
Franziska Preuß verkündet sofortiges Karriereende nach Olympia
n-tv
Dem Biathlon "Servus sagen" - Biathletin Franziska Preuß beendet ihre Profikarriere. Den Abschied zieht sie sogar noch vor, am Samstag startet sie zum letzten Mal und will "alles geben".
Dem Biathlon "Servus sagen" - Biathletin Franziska Preuß beendet ihre Profikarriere. Den Abschied zieht sie sogar noch vor, am Samstag startet sie zum letzten Mal und will "alles geben".
Biathletin Franziska Preuß wird ihre erfolgreiche Karriere mit dem Abschluss der olympischen Wettbewerbe beenden. Das bestätigte Deutschlands Sportlerin des Jahres. Damit wird der Massenstart in Antholz am Samstag (14.15 Uhr/ARD und Eurosport und im Liveticker auf ntv.de) das letzte Rennen ihrer Laufbahn.
"Nun ist es Zeit, dem Biathlon Servus zu sagen", meinte Preuß, deren Olympia-Auftritte in Italien von Pleiten, Pech und Pannen am Schießstand geprägt waren. Der ersehnten Einzelmedaille läuft sie weiter vergeblich hinterher. "Dieser Abschied fühlt sich genau richtig an. Morgen geht es nicht um Zeiten oder Platzierungen", sagte sie und betonte: "Morgen geht es um Dankbarkeit. Ein letztes Mal alles geben."
Das bedeutet auch, dass Preuß nach den Spielen nicht mehr an den finalen drei Weltcup-Stationen der Saison teilnehmen wird. Die Bayerin hatte vor dem Saisonhöhepunkt bereits ihr Karriereende angekündigt, den Zeitpunkt aber noch offengelassen. In der vorherigen Saison hatte sich Preuß, die in der Vergangenheit immer wieder von gesundheitlichen Problemen zurückgeworfen worden war, mit dem Gewinn der großen Kristallkugel sowie WM-Gold in der Verfolgung gleich mehrere Träume erfüllt. In Antholz gewann sie zumindest mit der Mixed-Staffel Bronze.
Preuß hinterlässt mit ihrem Abschied eine große Lücke im Aufgebot des Deutschen Skiverbandes (DSV). Trotz gesundheitlicher Probleme schaffte es in dieser Saison von den deutschen Biathletinnen bislang nur die Bayerin in einem Einzelrennen auf das Podest.

Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.












