
Deutschland ist auch dank einiger Pannen olympischer "Blechkönig"
n-tv
Das deutsche Olympia-Team steuert in Mailand und Cortina einer schwachen Medaillenausbeute entgegen. Keine andere Nation verpasste so oft Edelmetall so knapp wie Deutschland. Es ist auch Pech im Spiel.
Das deutsche Olympia-Team steuert in Mailand und Cortina einer schwachen Medaillenausbeute entgegen. Keine andere Nation verpasste so oft Edelmetall so knapp wie Deutschland. Es ist auch Pech im Spiel.
Erst hatten sie kein Glück, dann kam auch noch Blech dazu: Einige deutsche Athletinnen und Athleten haben bei den Winterspielen 2026 böse Pleiten oder Pannen erlebt. Eine Übersicht des Pechs:
Startpanne: Tatjana Paller fand das alles "irgendwie voll dumm". Die Skibergsteigerin vermisst im Finale das gewohnte Startsignal und zögert, weil sie die Zeitstrafe für einen Falschstart fürchtet. So hinkt sie hinterher, wird Vierte. Das, sagte sie tapfer, sei sie gewohnt, "die anderen lachen immer schon".
Schießpanne: Franziska Preuß und der Schießstand von Antholz werden wohl keine guten Freunde mehr. Die Sportlerin des Jahres patzt bei jeder Stehendeinlage, gibt so mehrfach eine Medaille aus der Hand. "Keine Ahnung, woher das kommt. Es ist leider so", sagt die Biathletin ernüchtert.
Steinpech: Die deutschen Curler liegen gegen Schlusslicht Tschechien auf Siegkurs, der Traum von den Medaillenspielen lebt. Dann leistet sich ausgerechnet Skip Marc Muskatewitz gleich mehrere grobe Fehler. Deutschland verliert, wenig später ist das Aus besiegelt - und die junge Truppe muss ihre Besen wieder einpacken.

Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale der Olympischen Spiele. Den Umweg über das Playoff-Spiel gegen Frankreich bewältigen die Männer um NHL-Star Leon Draisaitl letztlich deutlich mit 5:1. In der nächsten Runde wartet mit der Slowakei ein machbarer Gegner - damit ist sogar eine Medaille möglich.











