
Wer schießt bloß die DFB-Frauen zur WM?
n-tv
Es wird gleich wieder ernst für die deutschen Fußballerinnen: Der Kampf um die Weltmeisterschaft beginnt. In den ersten Spielen des Jahres verfolgt das Team um Bundestrainer Christian Wück aber ein altes, leidiges Problem.
Es wird gleich wieder ernst für die deutschen Fußballerinnen: Der Kampf um die Weltmeisterschaft beginnt. In den ersten Spielen des Jahres verfolgt das Team um Bundestrainer Christian Wück aber ein altes, leidiges Problem.
Bundestrainer Christian Wück war schon da, als Laura Freigang in ihrem BMW-Oldtimer vorfuhr und Frühaufsteherin Jule Brand ihre zwei Koffer ins Teamhotel im Frankfurter Ostend schob. Beim Jahresauftakt der deutschen Fußballerinnen eine der größten Fragen im Gepäck: Wer trifft endlich zuverlässig das Tor?
Eine Knipserin, monierte Ex-Kapitänin Alexandra Popp jüngst im RND-Podcast, fehle den DFB-Frauen noch zur Titelreife. In den Nations-League-Endspielen wie auch im EM-Halbfinale gelang Deutschland im Vorjahr gegen Spaniens Weltmeisterinnen kein Treffer. "Die Einzige, die sehr häufig für richtig Torgefahr gesorgt hat, war Klara Bühl mit ihren Einzelaktionen", sagte die einstige Torgarantin Popp vor dem Start der WM-Qualifikation.
Für ihre Erbinnen beginnt 2026 mit der Jagd auf das direkte Ticket für die Endrunde 2027 in Brasilien. Im Kampf um den nötigen Gruppensieg geht es zunächst am kommenden Dienstag (17.45 Uhr/ARD) in Dresden gegen Slowenien und vier Tage später in Stavanger gegen den wohl stärksten Gegner Norwegen (18.00 Uhr/ZDF-Livestream, beide auch im ntv.de-Liveticker).
Nachdem Selina Cerci von der TSG Hoffenheim verletzungsbedingt kurzfristig absagen musste, dürfte der Fokus im Sturm noch stärker auf Lea Schüller nach ihrer "Winterflucht" von Bayern München zu Manchester United liegen. In der Nach-Popp-Ära war die 28-Jährige als Vollstreckerin vorgesehen, steckte zuletzt aber im Formtief. Bei der EM lief ihr die derzeit mit einem Kreuzbandriss verletzt fehlende Giovanna Hoffmann von RB Leipzig den Rang ab. Nun aber prophezeite Wück, in England werde sich Schüller "körperlich, athletisch unheimlich weiterentwickeln".













