Wer liest denn noch das Feuilleton?
Süddeutsche Zeitung
Über Geschichte wird immer gereizter diskutiert, aber auch von mehr Leuten? Zum 53. Historikertag.
Man soll nicht beckmesserisch sein. Andererseits: Wo, wenn nicht bei einem Historikertag, muss man genau hinsehen, wer da ist und wer früher da war? In München wurde am Montagabend in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität der 53. Historikertag eröffnet. Er sollte eigentlich schon 2020 stattfinden, fiel aber Corona zum Opfer. Weil die Seuche immer noch große Teile des öffentlichen und des privaten Lebens bestimmt, ist auch diese Großveranstaltung ein überwiegend virtuelles Unterfangen. Die Eröffnung war halbvirtuell: In der Aula sprachen und musizierten - was wäre das seriöse Veranstaltungswesen in Deutschland ohne Kammermusik? - körperlich anwesende Menschen; draußen an den Bildschirmen zogen sich ein paar Hundert den Stream rein.

Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











