Wenn Medikamente nicht mehr helfen
Süddeutsche Zeitung
Mehr als eine Million Menschen sterben jährlich aufgrund resistenter Bakterien. Die Pandemie könnte die Entwicklung noch beschleunigen.
Die Entwicklung gehört zu jenen schleichenden Krisen, die angesichts all der akuten Bedrohungen nur allzu oft übersehen werden. In einer Pandemie mit täglich neuen Schreckensmeldungen gilt das ganz besonders. Doch Tatsache ist, dass Menschen nicht nur Gefahr durch neue Erreger droht, sondern immer häufiger auch durch solche, von denen die Welt glaubte, gut gegen sie gerüstet zu sein. Täglich sterben Menschen, weil bewährte Medikamente ihre Schlagkraft gegen Bakterien verloren haben. In welchem Ausmaß dies geschieht, hat nun ein internationales Forscherteam zusammengetragen. Die Arbeit ist nach Angaben der Autoren um Christopher Murray die bisher größte Bestandsaufnahme der Folgen, die Antibiotika-Resistenzen weltweit verursachen.

Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











