
Von Verbotener Stadt zu Hightech-Robotern: Merz beendet China-Reise
n-tv
Bei seinem Antrittsbesuch in China steht für den Bundeskanzler nicht nur die hohe Politik auf dem Programm: In der Verbotenen Stadt zitiert Merz einen deutschen Dichter. Anschließend schaut der Kanzler in Hangzhou bei deutschen und chinesischen Hightech-Unternehmen vorbei.
Bei seinem Antrittsbesuch in China steht für den Bundeskanzler nicht nur die hohe Politik auf dem Programm: In der Verbotenen Stadt zitiert Merz einen deutschen Dichter. Anschließend schaut der Kanzler in Hangzhou bei deutschen und chinesischen Hightech-Unternehmen vorbei.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat seinen China-Besuch mit der Besichtigung der Verbotenen Stadt in Peking fortgesetzt, die mehr als 500 Jahre lang als Kaiserpalast diente. In seinem Eintrag ins Gästebuch wünschte er Deutschland und China Tempo, Kraft und Energie für "ein Jahr der Zusammenarbeit und des Wachstums". In China hat gerade das neue Jahr des Pferdes begonnen.
Merz ergänzte seinen Eintrag mit einem Zitat aus dem Gedicht "Sprüche des Konfuzius" von Friedrich Schiller: "Dreifach ist der Schritt der Zeit / Zögernd kommt die Zukunft hergezogen / Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen / Ewig still steht die Vergangenheit."
Die Verbotene Stadt wurde Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut, ist heute Unesco-Weltkulturerbe und zählt mit ihren 980 Gebäuden zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Chinas.
Am Vormittag reiste Merz in die südchinesische Metropole Hangzhou weiter, wo er seinen zweitägigen Antrittsbesuch in China abschließt. Die Stadt mit ihren etwa 12,6 Millionen Einwohnern ist ein wichtiger Standort für Hightech-Unternehmen. Dort besucht Merz neben Unitree Robotics, einem chinesischen Hersteller menschenähnlicher Roboter, auch Siemens Energy, das in Hangzhou seit 1995 mit einem Standort für Hochspannungsschaltanlagen vertreten ist. Am Nachmittag reist Merz zurück nach Berlin, wo er in der Nacht eintrifft.













