
Vertuscht China Tennis-Missbrauch-Skandal?
n-tv
Einer der mächtigsten Männer Chinas soll die Tennisspielerin Peng Shuai laut ihrer Aussage in eine sexuelle Beziehung gezwungen haben. Seit der Veröffentlichung ihrer Vorwürfe ist Peng verschwunden. Nun sorgt sich auch Tennisstar Naomi Osaka um ihre Kollegin - und kritisiert Chinas Zensur in dem Fall.
Der japanische Tennisstar Naomi Osaka sorgt sich um ihre chinesische Kollegin Peng Shuai, die nach ihren Vorwürfen wegen eines sexuellen Übergriffs durch einen chinesischen Spitzenpolitiker als verschwunden gilt. "Ich stehe unter Schock über die gegenwärtige Lage und sende Liebe und Licht in ihre Richtung", schrieb Osaka auf Twitter. Sie kritisierte Chinas Zensur, die jede Debatte über den Fall aus Internet und Medien streicht. "Ich hoffe, dass Peng Shuai und ihre Familie sicher sind und es ihnen gut geht."
Erst am Sonntag hatte die internationale Damentennis-Organisation WTA Aufklärung gefordert. Man verfolge die jüngsten Ereignisse in China mit großer Sorge, wurde WTA-Chef Steve Simon zitiert. "Peng Shuai und alle Frauen verdienen es, angehört und nicht zensiert zu werden." Seit der Veröffentlichung ihrer Vorwürfe im sozialen Netzwerk Weibo Anfang des Monats war die 35 Jahre alte frühere Wimbledon- und French-Open-Doppelsiegerin nicht mehr öffentlich gesehen worden, was den Ruf "Wo ist Peng Shuai?" (#WhereIsPengShuai) laut werden ließ.

Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale der Olympischen Spiele. Den Umweg über das Playoff-Spiel gegen Frankreich bewältigen die Männer um NHL-Star Leon Draisaitl letztlich deutlich mit 5:1. In der nächsten Runde wartet mit der Slowakei ein machbarer Gegner - damit ist sogar eine Medaille möglich.











