
China durchlebt vier Jahre nach Peking desaströse Spiele
n-tv
Vor vier Jahren gibt es in China ein großes Thema. Das gigantische Land macht sich auf den Weg, eine Wintersportnation zu werden. Doch das Erbe der Spiele in Peking ist trist. In Italien stürzt China in die Bedeutungslosigkeit. Immerhin, ein Ex-Funktionär steht noch hinter ihnen.
Vor vier Jahren gibt es in China ein großes Thema. Das gigantische Land macht sich auf den Weg, eine Wintersportnation zu werden. Doch das Erbe der Spiele in Peking ist trist. In Italien stürzt China in die Bedeutungslosigkeit. Immerhin, ein Ex-Funktionär steht noch hinter ihnen.
Wenn nichts Gutes zu sagen ist, sagt man besser nichts. Oder eben sehr wenig. Dachte sich auch Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua und widmete nur die letzten sechs von 363 Wörtern ihrer olympischen Riesenslalom-Eloge auf Goldstar Lucas Pinheiro Braathen dem 58. Platz des chinesischen Starters Liu Xiachen. Subtext: Hier gab es nichts zu sehen.
300 Millionen seiner Staatsbürger wollte China mit den Mega-Investitionen für die Winterspiele in Peking 2022 auf Ski stellen, Liu hat es als einziger Alpin-Mann nach Cortina geschafft. Und er ist wie der Großteil der chinesischen Mannschaft weit von der Weltspitze entfernt. Vier Jahre nach dem Heim-Hoch mit neunmal Gold, 15 Medaillen und Platz vier der Nationenwertung ist China weitgehend in die wintersportliche Bedeutungslosigkeit gerutscht, hatte nach zehn Wettkampftagen dreimal Silber und zweimal Bronze geholt. Und auch das nationale Erbe von "Beijing 2022" wird zwiespältig bewertet.
"Peking 2022 hat den Wintersport weltweit auf ein neues Niveau gehoben. Mittlerweile sind über 350 Millionen Chinesen mit ihm vertraut. Das ist eine neue Ära für den globalen Wintersport. In vielerlei Hinsicht hat Peking also ein Beispiel für neue Entwicklungen und eine neue Wintersportwelt gesetzt", sagte Thomas Bach in einem kurz vor den 2026er-Spielen aus China verbreiteten Video-Interview.
Der IOC-Ehrenpräsident, im Beitext als "alter und guter Freund des chinesischen Volkes" bezeichnet, bewertet die viele Milliarden teuren Wettbewerbe unter weitgehend zuschauerlosen Covid-Bedingungen also als Riesenerfolg. Allerdings prophezeite Bach auch, dass die Chinesen "in Italien wieder gut abschneiden werden".

Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale der Olympischen Spiele. Den Umweg über das Playoff-Spiel gegen Frankreich bewältigen die Männer um NHL-Star Leon Draisaitl letztlich deutlich mit 5:1. In der nächsten Runde wartet mit der Slowakei ein machbarer Gegner - damit ist sogar eine Medaille möglich.











