USA erwägen laut Bericht „Westjordanland“-Modell für Ukraine – Weißes Haus dementiert
Die Welt
Die USA setzen Teile der Russland-Sanktionen aus, um das Treffen mit Kremlchef Putin zu ermöglichen. Eine britische Zeitung berichtet über Überlegungen im Weißen Haus – der Bericht wird zurückgewiesen. Alle Entwicklungen im Liveticker.
Die USA setzen Teile der Russland-Sanktionen aus, um das Treffen mit Kremlchef Putin zu ermöglichen. Eine britische Zeitung berichtet über Überlegungen im Weißen Haus – der Bericht wird zurückgewiesen. Alle Entwicklungen im Liveticker. Am Freitag treffen sich Donald Trump und Wladimir Putin zu Friedensgesprächen in Alaska. Kurz vor dem Treffen droht Trump dem Kremlchef mit „sehr schwerwiegenden Konsequenzen“, sollte sich dieser nicht auf eine Beendigung des Ukraine-Kriegs einlassen. Unterdessen rückt Russland in der Ukraine weiter vor. Alle Entwicklungen zum Ukraine-Gipfel in unserem Liveticker: Die britische Zeitung „The Times“ berichtet über einen brisanten Vorschlag für die Verhandlungen zwischen den USA und Russland: Demnach soll der Sondergesandte Steve Witkoff bei seinem Russland-Besuch über ein Modell zur Beilegung des Ukraine-Kriegs gesprochen haben, bei dem Russland die militärische und wirtschaftliche Kontrolle über die besetzten Teile der Ukraine übernehmen und dabei eine eigene Verwaltungsbehörde einsetzen würde – ähnlich wie Israel 1967 die Kontrolle über das Westjordanland übernahm. Eine Grenzverschiebung würde hier offiziell nicht anerkannt werden, hieß es. Die Zeitung beruft sich auf eine Quelle mit Einblick in den Nationalen Sicherheitsrat der USA. „Es wäre genau wie bei der Besetzung des Westjordanlands durch Israel“, wird die Quelle zitiert. „Es wird immer noch die Ukraine sein, denn … die Ukraine wird niemals ihre Souveränität aufgeben. Aber in Wirklichkeit wird es besetztes Gebiet sein, und das Modell dafür ist Palästina.“ Das Westjordanland ist seit 1967 von Israel besetzt. Die Palästinenser beanspruchen die Gebiete für einen eigenen Staat für sich.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











