Und jetzt alles
Süddeutsche Zeitung
Je linker, desto Volksküche, je rechter, desto Bummsfallera: Zum Genre des Wahlkampfsongs, in dem sich die Grünen gerade mit "Ein schöner Land" hervortun.
Wlan ist, popistisch gesprochen, eine Sauerei. Am Versende zumal. Dort, wo es sich reimt - also angeblich. Mehr dazu später. Nichts gegen die Themensetzung natürlich, im neuen Wahlkampfsong der Grünen. Digitalisierung: wichtig. Deutschland ist da ja, was man so hört, noch etwas weiter abgehängt als bei der Popmusik. Schande aber über den- oder, eh klar, diejenige, die diese auf "n" auslaufende Konsonanten-Kurzsilben-Sängergroßprüfung von einem Wort hinten an Zeile vier des Songschemas gepackt hat. Und nichts als Respekt für die Frau im Video - Setting, Körperhaltung, Frisur und Cardigan deuten darauf hin, dass es sich um eine Lehrerin handeln könnte -, die sich dennoch unter Aufbietung aller Wortdehnungskunst ("We-hee-lan") gegen das unvermeidliche Absaufen stemmt. Heroisch. Letztlich aber freilich chancenlos.
Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











