
Ukraine fürchtet Sprengung von Staudamm - Iraner sollen Ukraine verlassen
n-tv
Der Kachowka-Staudamm in der südukrainischen Region Cherson hält "Wassermassen 'so groß wie ein Meer'". Nach Angaben der ukrainischen Regierung will Russland diese als Waffe einsetzen: Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft den Truppen des Kreml vor, den Damm zu verminen, um eine Flutkatastrophe zu verursachen. Womöglich, um die ukrainische Offensive im Süden des Landes zu stoppen? Denn die Besatzer wollen Cherson inzwischen zu einer "Festung" ausgebaut haben. Gleichzeitig setzt Russland in anderen Landesteilen die Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung fort. Dabei sollen wiederholt iranische Selbstzerstörungsdrohnen zum Einsatz kommen. Womöglich deshalb ruft der Iran seine Staatsangehörigen auf, die Ukraine besser zu verlassen. Der 240. Kriegstag im Überblick.
Selenskyj: Russland will Staudamm bei Cherson zerstören
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, einen Staudamm in der südukrainischen Region Cherson mit Minen bestückt zu haben. "Unseren Informationen zufolge wurden die Aggregate und der Damm des Wasserkraftwerks Kachowka von russischen Terroristen vermint", sagte Selenskyj in seiner täglichen Videobotschaft. Sollte der Damm brechen, würden 80 Siedlungen, darunter die Stadt Cherson, überflutet werden.
Der Staudamm des Wasserkraftwerks Kachowka liegt am Fluss Dnipro in der Region Cherson, die derzeit von russischen Truppen kontrolliert wird. Moskau bestreitet die ukrainischen Vorwürfe. Diese seien falsch, zitiert die staatliche Nachrichtagentur RIA den von Russland eingesetzten Vize-Gouverneur der Region, Kirill Stremousow.













