
TV-Regisseur weist "Voyeurismus" zurück
n-tv
Minutenlang liegt der Däne Christian Eriksen beim EM-Gruppenspiel gegen Finnland reglos auf dem Feld. Auch während der Reanimierungsversuche sendet das internationale TV-Signal weiter - darunter auch die verzweifelte Ehefrau des Fußballers. Der verantwortliche Regisseur verteidigt das.
Der Regisseur des internationalen TV-Signals beim EM-Spiel zwischen Dänemark und Finnland hat sich gegen Kritik an angeblich unangemessenen Aufnahmen nach dem Zusammenbruch des Dänen Christian Eriksen gewehrt. "Wir haben die Trauer und die Verzweiflung der Menschen gezeigt, der Spieler, des Staffs und der Zuschauer", sagte der Franzose Jean-Jacques Amselm der "L'Equipe": "Wir haben in diesem Moment größter Beunruhigung auch eine Einheit gespürt. Das musste übermittelt werden. Das nenne ich nicht Voyeurismus." Der Produzent der Sendung habe in ständigem Kontakt mit der UEFA gestanden. "Und die Anweisungen waren klar", sagte Anselm: "Uns wurde gesagt, dass wir keine Nahaufnahme von ihm und auch keine Herzmassage zeigen sollten. Aber dass es kein Problem sei, Emotionen zu zeigen."More Related News

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