
Tuberkulose-Fall in Kita – 130 Menschen müssen zum Bluttest
n-tv
Nach einem Tuberkulose-Fall in einer Kita stehen 130 Menschen vor einem Bluttest. Wie wird die Krankheit übertragen und wie gut lässt sie sich behandeln?
Nach einem Tuberkulose-Fall in einer Kita stehen 130 Menschen vor einem Bluttest. Wie wird die Krankheit übertragen und wie gut lässt sie sich behandeln?
Senftenberg/Berlin (dpa/bb) - Wegen eines Tuberkulose-Falls bei einem vierjährigen Kita-Kind in Senftenberg im Süden Brandenburgs werden von Mittwoch an rund 130 Menschen vorsorglich getestet. Das teilte der Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf Anfrage mit. Es handele sich dabei etwa um Kita-Kinder und Mitarbeiter der Einrichtung. Das Gesundheitsamt bereitet derzeit die Bluttests vor und ist im Einsatz, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Das Testergebnis des vierjährigen Kindes lag laut Landkreis am Montag vor. Im Januar wurde im benachbarten sächsischen Landkreis Bautzen nach einem Tuberkulose-Fall an einer Berufsschule eine weitere Ansteckung festgestellt.
Der Ausbruch der Erkrankung sei zwar ernst zu nehmen, die Ansteckungsgefahr jedoch deutlich geringer als bei Erkältungskrankheiten, teilte der Landkreis mit und rief zu Besonnenheit auf. Ob es sich bei dem erkrankten Kind um einen Jungen oder ein Mädchen handelt, wollte das Gesundheitsamt nicht sagen.
Ein Überblick über wichtige Fragen zur Infektionserkrankung Tuberkulose:













