Tod auf Kredit
Süddeutsche Zeitung
Louis-Ferdinand Céline sprach im Alter immer wieder von seinem verlorenen Spätwerk. Niemand glaubte ihm. Jetzt ist es tatsächlich aufgetaucht.
Gram, Obsession und allgemeine Verfluchung war der Grund, auf dem in den späten Lebensjahren Louis-Ferdinand Célines schräge Welteinstellung gedieh. Da passte viel drauf. Deshalb glaubte kaum jemand mehr an die Wahrheit dessen, was der Autor in Briefen und Büchern immer wieder behauptete: dass ihm nach der Befreiung von Paris im August 1944 aus seiner Wohnung auf dem Montmartre alles gestohlen worden sei, Möbel, persönliche Habseligkeiten und vor allem die Manuskripte. Biografen und Forscher hatten sämtliche Hinweise durchkämmt, die nach Célines überstürzter Flucht in jenem Sommer zunächst ins Kollaborateursnest Sigmaringen und dann nach Dänemark Aufschluss über den Verbleib der Papiere hätte geben können. Ohne Erfolg.
Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











