
Thailänder leiden unter extremer Hitzewelle
n-tv
In Thailand beginnt Ende Februar der Sommer. Schon jetzt steigen die Temperaturen in einigen Regionen stark an. Noch im März und im April sollen sogar Hitzerekorde gebrochen werden. Vor allem für chronisch kranke Menschen kann das lebensgefährlich werden, warnen die Behörden.
Teile Thailands schwitzen seit Tagen unter einer für die Jahreszeit ungewöhnlichen Hitzewelle. Besonders betroffen sind der Norden des beliebten Urlaubslandes und die Hauptstadt Bangkok. Es soll noch schlimmer kommen: Laut Prognosen des örtlichen Wetteramtes werden die Temperaturen in allen Landesteilen sowohl im März als auch im April die 40-Grad-Marke zumindest zeitweise überschreiten.
Die Werte würden in diesem Sommer, der in Thailand Ende Februar begonnen hat, um bis zu zwei Grad höher liegen als normalerweise, zitierte die Zeitung "Bangkok Post" die Generaldirektorin der Behörde, Kornravee Sitthichitvapak.
Aber die Lufttemperatur sei eine Sache, der Hitzeindex - der die gefühlte Temperatur beschreibt - eine ganz andere, warnte die Expertin. "Die in Thailand gemessenen Sommertemperaturen erreichten bisher nie 50 Grad, und das werden wir auch in diesem und in vielen künftigen Jahren nicht erleben", erklärte Sitthichitvapak. Gefühlt würden die Werte aber in den kommenden Wochen die gefürchtete 50-Grad-Marke überschreiten.
