
Tarifstreit: Warnstreiks an Unikliniken
n-tv
An den Unikliniken in Greifswald und Rostock laufen wieder Warnstreiks. Die Aktionen beschäftigen auch zwei Arbeitsgerichte. Hintergrund ist der Tarifstreit im öffentlichen Dienst der Länder.
An den Unikliniken in Greifswald und Rostock laufen wieder Warnstreiks. Die Aktionen beschäftigen auch zwei Arbeitsgerichte. Hintergrund ist der Tarifstreit im öffentlichen Dienst der Länder.
Rostock/Greifswald (dpa/mv) - Teilbereiche der Universitätskliniken in Greifswald und Rostock sind vor dem Hintergrund der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst erneut bestreikt worden. In Greifswald seien die Psychiatrie und die OP-Pflege betroffen. Etwa 30 Mitarbeiter beteiligten sich an den Warnstreiks, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi.
In Rostock seien schätzungsweise 100 Beschäftigte im Warnstreik. Dort habe das Auswirkungen auf die OP-Anästhesie, die Physiotherapie und den Versorgungsbereich, zu dem unter anderem der Sterilisationsdienst, Kurierdienste und die Lagerhaltung zählten.
In Rostock stand der Warnstreik zunächst unter Vorbehalt, denn das Arbeitsgericht befasste sich am Vormittag mit einem Antrag der Universitätsmedizin Rostock auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen die Warnstreiks, die sich bis Freitag hinziehen sollten. Beide Seiten verständigten sich auf eine Aussetzung des Streiks am Mittwoch, wie Unimedizin und Verdi übereinstimmend mitteilten.
Damit könnten an diesem Tag Patientinnen und Patienten wie gewohnt versorgt werden – auch diejenigen, deren Behandlungen aufgrund des Streiks am Dienstag verschoben werden mussten. Notfallpatientinnen und -patienten würden während des Streiks weiterhin ohne Einschränkungen behandelt.













