Stümperhaft, aber nicht verboten
Süddeutsche Zeitung
Die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat für ihr Buch im Internet abgeschrieben. Das bietet ihren Gegnern eine völlig unnötige Angriffsfläche - und es lenkt von einer viel wichtigeren Diskussion ab.
Das Buch zum Film? Taugt in der Regel nichts. Das Buch zur Politikerin? Ist meistens verzichtbar, manchmal aber auch von Schaden. Das hat jetzt die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock erfahren müssen. In ihrem kürzlich erschienenen Buch "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern" hat ein sogenannter Plagiatsjäger mehrere Stellen identifiziert, die Baerbock nahezu wortgleich aus dem Internet oder Artikeln anderer Autoren übernommen hat. Das ist bei Büchern von Politikern leider nichts Neues, aber so unnötig wie peinlich. Denn eine Frau mit Baerbocks Talenten, die auch noch Bundeskanzlerin werden will, hat derlei Stümperei nicht nötig.
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