
Stärkerer Informationsaustausch zu Nord-Stream-Anschlag
Die Welt
Wer verübte den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee? Zu dieser Frage ermittelt das Bundeskriminalamt weiter intensiv. Aus der Opposition kommt derweil Kritik an der Informationspolitik der Bundesregierung.
Das Bundeskriminalamt (BKA) ermittelt weiter intensiv zum Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee. Nach Informationen von WELT AM SONNTAG lässt der Generalbundesanwalt inzwischen eine zweistellige Zahl an Ermittlern vom Staatsschutz des BKA den Sabotageakt untersuchen. Aus Sicherheitskreisen erfuhr diese Zeitung zudem, dass der Informationsaustausch zwischen deutschen und ausländischen Ermittlern jüngst intensiviert wurde.
Ursprünglich wollten Dänemark, Schweden und Deutschland die Zerstörungen an den Pipelines gemeinsam in einem „Joint Investigation Team“ ermitteln – dazu kam es nicht, weil sich erst Schweden und später auch Dänemark aus der Gruppe verabschiedet hatten. Grund waren damals Bedenken mit Blick auf die Geheimhaltung.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











