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Sich Frankreich in die Tasche stecken

Sich Frankreich in die Tasche stecken

Frankfurter Rundschau
Wednesday, June 30, 2021 04:12:06 PM UTC

Émile Zolas 20 Bände umfassender Zyklus „Die Rougon-Macquart“ ist ein einzigartiges Sittenbild hemmungslosen Machtstrebens.

Sein Vorwort zu dem Roman „Das Glück der Familie Rougon“ hat Émile Zola (1840 – 1902) datiert: „Paris, 1. Juli 1871“. Der Roman ist der erste eines zunächst auf zehn Bände geplanten, dann zwanzig Bände umfassenden Zyklus „Die Rougon- Macquart“. Die Datierung ist wichtig: „Der vorliegende Band“, schreibt Zola in seinem Vorwort, „war schon geschrieben, als der Sturz der Bonaparte, dessen ich aus künstlerischem Gesichtspunkt bedurfte und den ich wie ein Verhängnis immer am Ende des Dramas fand, ohne ihn so nahe zu wähnen, mir den schrecklichen, aber notwendigen Abschluss meines Werkes an die Hand gab.“ Das zweite Kaiserreich war vorbei, es war zu einem abgeschlossenen Sammelgebiet geworden, einer „seltsamen Zeit der Schmach und des Wahnsinns.“ Man versteht Zola nicht, wenn man nicht begreift, wie ernst er es meinte, dass die Weltgeschichte sich so bog, wie es ihm aus künstlerischen Gründen zupass kam. Geschichte heißt eben auch Erzählung. Zola war immer – und das heißt in jedem Augenblick – beides. Und wo er es nicht war, da musste es wenigstens so scheinen. Die Rolle, die Vererbung, die Lebensumstände bei ihm spielen, sind heute schwer zu ertragen. Die kurz angebundene Hemdsärmeligkeit, mit der immer wieder dazu neigt, das Verhalten seiner Protagonisten abzuleiten aus den Sünden ihrer Väter und Mütter – darum „Rougon Macquart“ -, verlangt dem Leser, der dazu neigt, einem solchen Fatalismus eher skeptisch gegenüberzustehen, Einiges ab. Aber für Zola werden seine Figuren dadurch zu tragischen Gestalten, vergleichbar den antiken Helden, die ihrem Schicksal nicht entgehen können. Selbst die Niedertracht erhält so fast etwas wie Größe. Allerdings sind es bei Zola die gesellschaftlichen Verhältnisse, die den einen den Aufstieg erlauben und die anderen auf die hinteren Plätze verbannen. Ändert man die Verhältnisse, so gewinnen andere die Oberhand.
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