
Shakespeare für Arme
Süddeutsche Zeitung
Als Royalist ist man einiges gewohnt, aber der fast beispiellose Untergang des Prinzen Andrew in Sandringham trifft besonders. Denn hier kommt zum Widerlichen das Hochprofane.
William Shakespeare macht es sich einfach und (nach fünf Akten) kurzen Prozess: Richmond sticht hinter der Bühne den vielfachen Mörder Richard III. ab. Vergeblich hatte der „Bluthund“ nach der verlorenen Schlacht gebettelt, wollte sein Königreich drangeben für ein Pferd, er war verloren, seine zahlreichen Verbrechen, die ihm auf den Thron verholfen hatten, rächten sich zum guten Schluss doch.
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