
Shakespeare für Arme
Süddeutsche Zeitung
Als Royalist ist man einiges gewohnt, aber der fast beispiellose Untergang des Prinzen Andrew in Sandringham trifft besonders. Denn hier kommt zum Widerlichen das Hochprofane.
William Shakespeare macht es sich einfach und (nach fünf Akten) kurzen Prozess: Richmond sticht hinter der Bühne den vielfachen Mörder Richard III. ab. Vergeblich hatte der „Bluthund“ nach der verlorenen Schlacht gebettelt, wollte sein Königreich drangeben für ein Pferd, er war verloren, seine zahlreichen Verbrechen, die ihm auf den Thron verholfen hatten, rächten sich zum guten Schluss doch.

Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

Geboxt, verbrannt, angebrüllt: Mitarbeiter berühmter Köche berichten immer wieder von Brutalität bei der Arbeit – so wie nun aus dem Umfeld von »Noma«-Star René Redzepi. Wird sich die Branche nun verändern? Welchen Einfluss hat man als Gast? Ein Gespräch mit der Buchautorin Nora Bouazzouni, die das System von innen kennt.











