"Seine Sucht war wie der Elefant im Zimmer"
Süddeutsche Zeitung
Was wir heute brauchen? Altersweisheit. John Densmore, bei "The Doors" am Schlagzeug, über Impfgegner, Jim Morrison und den Zusammenhang von Sucht und Kreativität.
Es liegt nicht allein am exzentrischen Sänger Jim Morrison, dass die kalifornische Rockband The Doors auch 50 Jahre nach Ende ihrer kurzen Karriere noch Stoff für Debatten und Neubewertungen bietet. Songs wie "Light My Fire" oder "The End" haben als Speziallegierungen aus Blues, Jazz, Hippie-Pop und Dichterlesung bis heute ihr stilistisches Geheimnis bewahrt. Erst kürzlich sorgte eine weltweit auf denselben Tag datierte, einmalige Kinovorführung eines Doors-Films von 1968 für ausverkaufte Säle. Zum Jubiläum ihres letzten Albums "L.A. Woman" ist nun eine Box mit neu entdeckten Studioaufnahmen erschienen, und Schlagzeuger John Densmore, 77, hat das Buch "Music Lovers" (Hannibal Verlag, 208 Seiten, 20 Euro) vorgelegt, in dem er von seinen Freundschaften zu Künstlern wie Bob Marley, Lou Reed, Patti Smith und Janis Joplin erzählt. Ein Gespräch über mentale Gesundheit und geistiges Eigentum.

Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.

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