
Schlaganfall macht aus Olympionikin eine Para-Ruderin
n-tv
Kathrin Marchand rudert, seitdem sie 14 Jahre alt ist. Nach zwei Olympia-Teilnahmen in London 2012 und Rio 2016 beendet sie ihre Karriere im Leistungssport. Gerade, als sie als Ärztin zu arbeiten beginnt, hat Marchand einen Schlaganfall. Nach einer Reha will sie nicht nur wieder als Ärztin arbeiten, sondern auch zurück ins Boot. In Paris rudert die 33-Jährige bei den Paralympics im Vierer um eine Medaille. Im Interview mit ntv.de spricht sie über ihre Ziele und ihren Weg zurück zum Rudern.
ntv.de: Am 1. September werden Sie im Vierer bei den Paralympischen Spielen starten. Es ist auch der Tag, an dem Sie vor drei Jahren Ihren Schlaganfall hatten. Wie ist es für Sie, genau an diesem Tag anzutreten?
Kathrin Marchand: Am Anfang dachte ich, was für ein komischer Zufall. Dass der Finaltag genau auf den Tag fallen wird, an dem ich einen Schlaganfall hatte. Es gibt 365 Tage im Jahr und genau dieser Tag wird jetzt doppelt belegt. Ich sehe es aber nicht als schlechtes Omen. Vielleicht ist es auch Schicksal. Ich werde versuchen, etwas Gutes aus dem Tag zu machen. Mich motiviert das.
Was hat sich nach Ihrem Schlaganfall für Sie verändert?













