
Schlaflose Nächte für die Forschung: Das Rätsel der Florida-Strömung
Frankfurter Rundschau
Mitten in der Nacht kämpft Ozeanograph Ryan Smith mit defekten Sensoren mitten im Atlantik. Doch was seine Messungen enthüllen könnten, ist wichtiger als Schlaf.
Floridastraße – Um 2 Uhr morgens war der Ozeanograf Ryan Smith bereits in seiner zwölften Arbeitsstunde mit wenig Schlaf, als Probleme auftauchten. Vom hinteren Deck des Forschungsschiffs der University of Miami steuerte er die Winde, um einen Käfig mit 14 langen, grauen Röhren – zusammen etwa 450 Kilogramm schwer – Hunderte Meter tief in den Atlantik abzusenken, um Temperatur, Salzgehalt und Dichte des Wassers zu messen. Doch nachdem die Sensoren für die ersten zwei Drittel der Fahrt reibungslos funktionierten, stoppten sie nun plötzlich die Datenübertragung.
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