
Schalke ist kalte Dusche im Pokal schon sicher
n-tv
In Niedersachsen sind Sommerferien, das bekommt der FC Schalke zu spüren. In der 1. DFB-Pokalrunde spielt Königsblau zwar gegen den Bremer SV, ausgetragen wird das Duell aber in Oldenburg. Da gibt's aktuell kein Warmwasser im Stadion. Trainer Frank Kramer findet das "nicht schlecht".
Bundesliga-Rückkehrer Schalke 04 droht unabhängig vom Ausgang des Pokalspiels gegen den Bremer SV eine kalte Dusche: Sportlich hat der Bundesliga-Aufsteiger beim Pokalauftritt am Sonntag (13 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) in Oldenburg gegen den Viertligisten eigentlich nichts zu befürchten. Die wahre Herausforderung lauert nach dem Schlusspfiff. Denn die niedersächsische Stadt hat aus Energiespargründen während der Schulferien die zentrale Warmwasser-Anlage im städtischen Marschwegstadion abgestellt.
Aber anstatt zu jammern, geht man bei den Gästen offensiv an die ungewohnte Situation heran, Abhärtung kann bekanntlich nie schaden. "Mir ist das egal, für die junge Generation ist das nicht schlecht", sagte 04-Torhüter Alexander Schwolow. Trainer Frank Kramer nimmt es mit Humor: "Wir machen den Bus mit Wasserkochern voll und mischen das heiße Wasser mit dem aus den Eistonnen."
Interessanterweise hatte sich Schalkes Sportvorstand Peter Knäbel unter der Woche beim internationalen Trainer-Kongress in Dortmund zur Energiekrise und ihren möglichen Auswirkungen auf den Profifußball geäußert. Die Bundesliga sei hier "als Ganzes gefragt", sagte der 55-Jährige. Es sei wichtig, das Thema "auf dem Schirm" zu haben, jedoch dürfe es "kein Wettrennen" geben, von "Menschen, denen zugehört wird, wer die bessere und schnellere Idee hat", sagte Knäbel. Jeder Verein müsse sich mit seinen Ideen einbringen können.

Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale der Olympischen Spiele. Den Umweg über das Playoff-Spiel gegen Frankreich bewältigen die Männer um NHL-Star Leon Draisaitl letztlich deutlich mit 5:1. In der nächsten Runde wartet mit der Slowakei ein machbarer Gegner - damit ist sogar eine Medaille möglich.











