"Salome" reloaded
Süddeutsche Zeitung
Die Oper "Salome" von Richard Strauss ist weltberühmt. Jetzt sind gleich zwei veränderte Fassungen dieser Erotik- und Mord-Oper ediert worden. Sie könnten die Aufführungsgeschichte verändern.
Vor allem zwei Sängerinnen sind es, die in den vergangenen Jahren in der Rolle der Salome in Richard Strauss' gleichnamiger Oper international beachtete Triumphe gefeiert haben: Asmik Grigorian, der in der hinreißend verrätselten Inszenierung von Romeo Castellucci bei den Salzburger Festspielen des Jahres 2018 der endgültige Durchbruch gelang. Und Marlis Petersen, die die Partie unter anderem an der Bayerischen Staatsoper und am Theater an der Wien gesungen hat. Beide Sopranistinnen betonen jeweils unterschiedliche Facetten der judäischen Prinzessin, die als Gegengabe für einen Tanz vor ihrem Stiefvater Herodes den abgeschlagenen Kopf Johannes des Täufers fordert. Eines aber haben sie gemeinsam: Weder stimmlich noch körperlich entsprechen beide dem Typ der hochdramatischen Sopranistinnen, die die Rolle bislang zu ihrem Kernrepertoire rechnen durften.

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