
Söder setzt auf engen Schulterschluss mit Partnerregionen
n-tv
Dritter und letzter Tag der Südafrika-Reise von Markus Söder. Am Anfang steht ein Treffen mit Partnern aus aller Welt. Höhepunkt ist aber ein Termin beim Präsidenten.
Kapstadt (dpa/lby) - Bayern setzt im Kampf gegen die anhaltende Wirtschaftsflaute auf einen noch engeren Schulterschluss mit seinen Partnerregionen in aller Welt. Das sind die südafrikanische Provinz Westkap, Georgia in den USA, Quebec in Kanada, São Paulo in Brasilien, Shandong in China und Oberösterreich. "Wir setzen auf Partnerschaft, wir setzen auch auf die Stärke der Regionen", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einem Treffen mit Regierungschefs und Spitzenvertretern aus diesen Regionen in Kapstadt. Man teile dieselben Sorgen und Herausforderungen - und die Bereitschaft zu einer gemeinsamen Lösung.
Der Premierminister der Provinz Westkap und Gastgeber der diesjährigen Konferenz, Alan Winde, betonte, das gemeinsame Netzwerk helfe den Regionen, weiter zu wachsen. "Wir sind stärker, wenn wir zusammenarbeiten", sagte er.
Die sieben Partnerregionen vereinbarten bei ihrem Spitzentreffen unter anderem eine noch engere Kooperation in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, bei Technologie und Innovation. Diese Bereiche seien entscheidend, um Wachstum und Wohlstand zu erreichen, sagte Söder in seiner Rede in Kapstadt. "Und wir glauben auch, dass die großen Probleme unserer Zeit, die wir haben - Klimawandel, Energie, Digitalisierung, Sicherheit und Migration - am leichtesten lösbar sind, indem wir wirtschaftlichen Wohlstand haben."
